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Kaltsommer

Holsteiner Trilogie I

Roman

Größenwahn Verlag Frankfurt am Main

16. Juni 2016

 

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Der ertrunkene See - der neue Roman!

Das Bucheichental ist eine idyllische, von einem gemächlich fließenden Fluss durchzogene Gegend, abgelegen und zutiefst rückständig. Es liegt inmitten grünbewaldeter Berge, wo die Natur ursprünglich ist und das Leben manchmal hart. Nur wenige Familien - Bauern und Hirten - leben dort als Selbstversorger und am Ufer des kleinen Sees seit Generationen die Fischersleute. Die Zeit scheint stehengeblieben zu sein. In harmonischer Gemeinschaft genießen die Bewohner das friedvolle Dasein im Einklang mit den Jahreszeiten.

Doch dann kehren plötzlich die Fischerskinder, die bereits in der »zivilisierten«, hektischen Welt Wurzeln geschlagen haben, heim, und sie bringen schlechte Nachrichten: Den Bewohnern droht die Umsiedelung, denn das gesamte Tal soll in einem riesigen Stausee versenkt werden - laut Regierungsbeschluss im Namen des Volkes für den zunehmenden Energieverbrauch der wirtschaftsstarken Städte.

Für die Bucheichentaler kommt das Aufgeben ihrer Heimat nicht infrage. Sie mobilisieren sich, protestieren, nehmen den Kampf auf gegen das Bauprojekt, finden unerwartete Verbündete und spielen auf Zeit, glauben an die Gerechtigkeit und appellieren an den Verstand der Mitmenschen. Doch auch die Baubefürworter sind auf den zähen Widerstand vorbereitet. So kommt es zum letzten Gefecht: ein Kampf Davids gegen Goliath.

 

Was ist Heimat und was darf sie kosten? Mit dieser elementaren Frage konfrontiert Thomas Pregel die Leser in seinem neuen Roman. Seine Geschichte kreist um die Gefahren der Technik, die Auswirkungen des Fortschritts und der menschlichen Gier, deren Risiken und Nebenwirkungen. Mit einer Sprache, die mindestens ebenso schön wie gewaltig ist, versetzt der Autor seine Leser in eine ökologisch-paradiesische Landschaft und erinnert aus sozialkritischer Perspektive daran, wie befriedigend das Leben in einer Welt sein könnte, in der jeder Mensch sich mit dem Notwendigsten begnügt. Einer Welt, in der persönliche Glücksvorstellungen nicht automatisch in ausufernden Konsumwünschen ertränkt werden müssen.

 

Der ertrunkene See

Roman

Juli 2015

Der ertrunkene See - nominiert für den Hotlist 2015!

 

Kurz nach Erscheinen wurde "Der ertrunkene See" unter die 30 besten Kandidaten für die Hotlist 2015 gewählt, den Preis der unabhängigen Verlage auf der Frankfurter Buchmesse. Im Rahmen einer Online-Abstimmung und von einer Jury wird eben dort im Oktober der Sieger gekürt.

Empfehlung der EKZ (Bibliotheksservice) an alle Bibliotheken und Büchereien im deutschsprachigen Raum  für den Roman "Der ertrunkene See"

 

Pregel, Thomas:
Der ertrunkene See : Roman / Thomas Pregel. - Frankfurt am Main : Größenwahn-Verl.,
2015. - 303 S. ; 22 cm. - (Reihe: 21)
ISBN 978-3-95771-059-8 fest geb. : EUR 23.90


Thomas Pregel (geboren 1977) erzählt eine Geschichte, die an das Schicksal der Gemeine Graun im Vinschgau (Südtirol) erinnert, die im Reschenstausee versank. Um die Elektrifizierung des dahinter liegenden Landes voranzutreiben, indem man eine Talsperre errichtet, soll das idyllische, stromlose, aus der Zeit gefallene Bucheichental geflutet werden. Der politische Entscheid fällt ohne Befragung und Information der knapp 150 Talbewohner. Ein Anwalt wird zu spät eingeschaltet, die Einspruchsfrist verstreicht, die Bucheichentaler können sich nur noch durch Protest gegen den übermächtigen Gegner, bestehend aus Politikern und Baukonsortium samt Anwälten, wehren. Der Schriftsteller und Lektor T. Pregel legt hier einen Roman vor, der der modernen Industriegesellschaft einen Spiegel vorhält: Was brauchen wir wirklich zum Leben? Was kann uns die Natur geben? Pregels frühere Romane wurden hier nicht besprochen. Wunderschön und gleichzeitig ernüchternd geschrieben. Was braucht der Mensch zum Glücklichsein? Empfohlen.
Christin Moll


ID bzw. IN 2015/43
Veröffentlichungsdatum ist der Montag der angegebenen Kalenderwoche (ID/IN Woche) in
unseren Lektoratsdiensten.

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© Thomas Pregel