Thomas Pregel Schriftsteller & Lektor
  Thomas PregelSchriftsteller & Lektor

Vorankündigung

 

Abschied von Kaltsommer
Holsteiner Trilogie II
Roman

             Print: 21,90 €

19. Juli 2018

Christian ist Mitte zwanzig und lebt schon seit einigen Jahren als Student in Berlin. Trotzdem hat er noch immer ein sehr enges Verhältnis zu seinen Eltern und Kaltsommer, sein ständig verregnetes Heimatdorf in Holstein. Dort fand er immer den nötigen Rückhalt, etwa in der Zeit seines Coming-outs. Nichts und niemand ist ihm so nahe und vertraut. Aber dann überraschen Uwe und Birgit Bergmann ihren Sohn mit einer Ankündigung, mit der er niemals gerechnet hätte. Kurze Zeit darauf fängt auch noch ein seltsamer Schmerz in seiner rechten Gesichtshälfte an zu rumoren und wird von Tag zu Tag schlimmer. Bald weiß er vor lauter Schmerzen nicht mehr ein noch aus, zumal auch die Ärzte, von denen er mehr kennenlernt, als er jemals wollte, ihm nicht helfen können oder wollen. Seine Leidensgeschichte zieht sich hin, nimmt noch ganz andere unerwartete Wendungen und zwingt Christian, sein gesamtes Leben zu hinterfragen, als auch noch ein zystischer Tumor an seiner Hypophyse entdeckt wird, verursacht durch aus der Balance geworfene Sexualhormone. Immerhin gibt es dafür eine Diagnose und Tabletten, aber die entscheidende Frage, was er aus all dem lernen will, kann nur einer beantworten: er selbst.

Ein sehr persönliche Krankheits- und Entwicklungsgeschichte und eine doppelte Odyssee einmal quer durch das deutsche Gesundheitssystem bilden den zweiten Teil der Holsteiner Trilogie über das Dörfchen Kaltsommer und seine Bewohner. Denn manchmal braucht es erst einen furchteinflößenden Tritt in den Hintern, um zu begreifen, dass man sein geliebtes Nest verlassen muss, will man es nicht endgültig verlieren und den Rest seines noch jungen Lebens damit verbringen, ihm nachzutrauern.

"Angriff der Maismenschen"

Dystopische Novelle


 

Schönböken in nicht allzu ferner Zukunft: Auferstanden aus den Ruinen Kaltsommers droht dem kleinen Dorf im Herzen Holsteins eine neue Gefahr, ohne dass irgendjemand dies auch nur ähnen würde. Genmanipulierter Mais wurde ausgebracht und entwickelt sich besser, als die Geningenieure es sich jemals hätten träumen lassen. Der Mais ist jetzt so resistent, dass er nicht nur Krankheitserreger ausschalten kann, sondern auch seinen ärgsten Fressfeind: den Menschen! Oder zumindest die Männer ...

Er schließt ihre Hormone kurz und verwandelt sie in sexsüchtige Zombies, die übereinander herfallen und sich die Frauen lediglich zu Reproduktionszwecken halten. Die Zukunft der Menschheit liegt jetzt in den Händen der Frauen, die beweisen müssen, dass sie es besser können als die Männer.

Eine bitterböse Mischung aus den "Schauergeschichten für ängstliche Männer" und "Die unsicherste aller Tageszeiten".

Angriff der Maismenschen. Dystopische Novelle

Größenwahn Verlag, 134 Seiten

Print: 9,90 €

Stimmen zum Buch

Surreal und bizarr - vom Feinsten

 

[...]

"Innendrin ist es um lange Längen besser als das was das Cover verspricht. Autor Thomas Pregel schöpft aus dem Vollen seiner Sprachgewalt. Nuancierte Formulierungen, hart wo nötig und fein zurückhaltend wenn erforderlich.  Alles in allem: Ich habe es mit Wonne genossen und in einem Rutsch durchgelesen  –  trotz Umschlags."

 

The Frog Blog, Edit Engelmann am 21. Mai 2018

[...]

"Wer wissen möchte, was sich Buchautor Thomas Pregel für sein Heimatdorf Schönböken in vielleicht 50 Jahren ausgedacht hat, warum genmanipulierter Mais das Weltbild durcheinanderbringt, der allerdings sollte "Angriff der Maismenschen" lesen und sich auf etwas gefasst machen." [...]

 

Anja Rüstmann in den Kieler Nachrichten/Ostholsteiner Zeitung vom 19. Mai 2018

Artikel nicht online abrufbar.

 

 

[...] Pregels surreales Szenario ufert fast orgienhaft aus, wenn es die Homosexualisierung aller Männer beschreibt, die mit manipuliertem Mais in Berührung kommen. Die dystopische Novelle, die auf drastische Weise eine unerhörte Begebenheit zwischen Horror und Science-Fiction erzählt, erfährt im Nachwort noch nähere Erläuterungen zum Thema sexuelle Gewalt und Machtausübung. [...] Eine sexuell und satirisch stark überzeichnete Utopie (innen dezent, außen provokant illustriert), die vielleicht in Großstadtbibliotheken auf aufgeschlossene Leser treffen könnte (vgl. zuletzt "Der ertrunkene See", ID-A 43/15).
Jürgen Seefeldt
ID bzw. IN 2018/19

 

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